zum Inhalt

Ansprüche nach Ausschöpfung des Grundanspruchs bei Krankheiten

Ansprüche nach Ausschöpfung des Grundanspruchs bei Krankheiten

Ist innerhalb eines Lehrjahres der Entgeltanspruch ausgeschöpft, gebührt bei einer weiteren Arbeitsverhinderung infolge Krankheit (Unglücksfall) innerhalb desselben Lehrjahres wieder die volle Lehrlingsentschädigung für die ersten 3 Tage. Danach, längstens jedoch bis zur Dauer von weiteren 6 Wochen, gebührt ein Teilentgelt in der Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen der Lehrlingsentschädigung und dem Krankengeld der Gebietskrankenkasse. Sollte der Lehrling kein Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung erhalten, zB bei Versagung des Krankengeldes durch schuldhafte Beteiligung am Raufhandel oder Trunkenheit oder bei Ruhen des Krankengeldes zB durch die Ableistung Präsenz- oder Zivildienst, hat der Lehrberechtigte den Unterschiedsbetrag zur vollen Lehrlingsentschädigung auf Basis eines fiktiven Krankengeldes zu ermitteln.

 

Zurück zur letzten Seite
 
Ditachmair & Partner Beratungsunternehmen
Wien  X  Linz | +43 / (0)732 / 78 42 78 - 0 |