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Anspruch auf Entgeltfortzahlung

Anspruch auf Entgeltfortzahlung

Hierbei unterscheiden wir zwischen

Bei Krankheit oder Unglücksfall
Ist ein Arbeitnehmer nach Antritt des Dienstes durch Krankheit (Unglücksfall) an der Leistung seiner Arbeit verhindert, ohne dass er die Verhinderung vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat, so behält er seinen Anspruch auf das Entgelt bis zur Dauer

AnspruchsdauerDienstjahre
von sechs Wochenbis zum 5. Arbeitsjahr
von acht Wochenvom 6. bis zum 15. Arbeitsjahr
von zehn Wochenvom 16. bis zum 25. Arbeitsjahr
von zwölf Wochenab dem 26. Arbeitsjahr

Durch jeweils weitere vier Wochen behält der Arbeitnehmer den Anspruch auf das halbe Entgelt.  
Bei wiederholter Arbeitsverhinderung durch Krankheit (Unglücksfall) innerhalb eines Arbeitsjahres, besteht ein Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts nur insoweit, als die Dauer dieses Anspruchs noch nicht ausgeschöpft ist.  

Bei Arbeitsunfall oder Berufskrankheit  
Wird ein Arbeitnehmer durch Arbeitsunfall oder Berufskrankheit an der Leistung seiner Arbeit verhindert, ohne dass er die Verhinderung vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat, so behält er seinen Anspruch auf das Entgelt ohne Rücksicht auf andere Zeiten einer Arbeitsverhinderung bis zur Dauer  

AnspruchsdauerDienstjahre
von acht Wochenbis zum 15. Arbeitsjahr
von zehn Wochenab dem 16. Arbeitsjahr


Bei wiederholten Arbeitsverhinderungen, die im unmittelbaren ursächlichen Zusammenhang mit einem (demselben) Arbeitsunfall oder einer (derselben) Berufskrankheit stehen (bei sogen. Folgekrankheiten), besteht ein Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts innerhalb eines Arbeitsjahrs nur insoweit, als die Dauer des Anspruchs noch nicht erschöpft ist.    

 

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