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Sachzuwendungen

Sachzuwendungen

Steuerfreiheit besteht nur insoweit, als sowohl die Vorteile für die Teilnahme an einer Betriebsveranstaltung als auch die hierbei empfangegen Sachzuwendungen angemessen sind.

Für empfangene Sachzuwendungen können zusätzlich € 186,00 (als Freibetrag) jährlich steuerfrei bleiben. Übliche Sachzuwendungen sind Sachbezüge aller Art, nicht nur die Bewirtung, wie sie nach Ausmaß und Art allgemein im einzelnen Betrieb üblich ist. Bei Geschenken, die aus persönlichen Anlässen wie zB zum Geburtstag oder zum Dienstjubiläum gewährt werden, ist die Steuerfreiheit nicht gegeben. Weiters darf es sich um keine individuelle Entlohnung handeln, sondern muss allen Arbeitnehmern oder Gruppe von Arbeitnehmern zukommen. Die Abhaltung einer besonderen Betriebsfeier ist nicht Voraussetzung dafür, dass Sachzuwendungen im angemessenen Ausmaß steuerfrei sind. Auch ohne besondere Betriebsfeier - wie zB die Verteilung von Weihnachtsgeschenken - wird als Betriebsveranstaltung anzusehen sein. Es genügt bereits, wenn die Übergabe der Geschenke der eigentliche Anlass und Inhalt der Veranstaltung ist. Zu den Geschenken gehören auch Gutscheine und Geschenkmünzen, die nicht in Barwert abgelöst werden können. Goldmünzen bzw. Golddukaten, bei denen der Goldwert im Vordergrund steht, können als Sachzuwendungen anerkannt werden. Auch die Hingabe einer Autobahnvignette an alle Arbeitnehmer anlässlich einer betrieblichen Weihnachtsfeier fällt laut UFS und der Finanzverwaltung unter diese Befreiung. Sollte dem Arbeitnehmer eine Prämie in Form eines Geldbetrages und in Form eines Warengutscheines gewährt werden, ist sowohl der Geldbetrag als auch der Wert des Warengutscheines eine einheitliche Prämie und daher gem. § 67 Abs. 1 und 2 EStG zu versteuern.

 

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