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Erholungszweck des Urlaubs

Erholungszweck des Urlaubs

Zweck eines Urlaubs ist die Erholung, die Entfaltung der Persönlichkeit und Weiterbildung sowie die Lebensbereicherung. Eine Arbeitsbereitschaft während des Urlaubs ist mit dem Urlaubszweck unvereinbar und daher unzulässig. Durch das gesetzliche Verbot der Urlaubsteilung in mehr als 2 Teile (§ 4 Abs 3 UrlG) soll der Arbeitnehmer geschützt werden. Ein über eigenen Wunsch des Arbeitnehmers gewährter Teilurlaub widerspricht dem Erholungszweck des Urlaubs nicht. Der Erholungswert eines ungeteilten Urlaubs ist zwar zweifellos höher, der Urlaub dient jedoch nicht nur der Erholung, sondern auch der freien Entfaltung der Persönlichkeit des Arbeitnehmers und hat daher auch dann „Freizeitwert“.

unzulässige Zeiten für Urlaubsverbrauch  

Für Zeiten, für die die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers unter Anspruch auf Entgeltfortzahlung aus anderen Gründen (Krankheit, Unglücksfall, Arbeitsunfall, Berufskrankheit, Kuraufenthalt, andere Dienstverhinderungsgründe) entfällt, darf der Urlaubsverbrauch nicht vereinbart werden. Wird eine solche Vereinbarung trotz Kenntnis dieser Umstände abgeschlossen, ist sie – weil gegen ein gesetzliches Verbot verstoßend – nichtig.  

 

 

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